Klimafreundliches Wirtschaften: Einführung von BVT in Russland

Vorhaben im Rahmen der Deutschen Klimatechnologie Initiative (DKTI) und Internationalen Klimaschutz Initiative (IKI)

Übergeordnetes Ziel des Vorhabens sind signifikante der Schonung von natürlichen Ressourcen.

Das Ziel des Projektvorschlags lautet: "Effiziente und klimaverträgliche BVT-Technologien sind in ausgewählten Industriesektoren und Regionen Russlands eingeführt und werden zunehmend nachgefragt."

Träger-und Partnerstrukturen

Auftraggeber des Vorhabens ist das deutsche Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Politischer Träger ist das Ministerium für natürliche Ressourcen und Umwelt (MNRU) der Russischen Föderation, das federführend die BVT-Regelungen vorantreibt. Zugleich wird das MNRU in der Umsetzung des Vorhabens und der Einbeziehung weiterer russischer Partner eine zentrale Koordinationrolle spielen. Darüber hinaus werden eine Reihe weiterer Institution der Zentralregierung, aber auch Regional- und Lokalregierungen, sowie Verbands- und Kammerorganisationen der Wirtschaftvolviert.


Umsetzung des Projekts

Das Projekt ist auf die Umsetzung sich ergänzender Beiträge von zwei Komponenten, der technischen und der finanziellen Zusammenarbeit (TZ und FZ), ausgerichtet.

Die TZ-Komponente wird seitens der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ GmbH) ausgeführt. Diese Komponente konzentriert sich auf die Verbesserung der allgemeinen Rahmenbedingungen für die Einführung von BVT, insbesondere mit Blick auf die Stärkung von Kapazitäten zuständiger, russischer Akteure. Neben der Optimierung von Beratungs- und Informationsstrukturen, geht es um die Kooperation zwischen russischen und deutschen Unternehmen sowie Förderung des Know-how- und Technologietransfers zwischen Fach- und Forschungseinrichtungen beider Länder.

Über die Vermittlung von Erfahrungen aus Deutschland and der EU hinaus werden dazu ganz konkret modellhafte Investments in the ausgewählten, besonders wichtigen Branchen der russischen Wirtschaft unterstützt. Hierzu werden durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die für die Umsetzung der FZ-Komponente zuständig ist, zinsverbilligte Darlehen zur Verfügung gestellt. Die KfW bietet ausgewählten Unternehmen aus den identifizierten Branchen über eine russische Partnerbank Finanzierungsmöglichkeiten für BVT-Investitionen an, stellt die technische und wirtschaftliche Machbarkeit sicher und finanziert letztlich die Implementierung identifizierter Technologielösungen, die dem Gesamtvorhaben und der russischen Partnerseite als Fallbeispiele für die weitere Umsetzung der BVT -Politik dienen.

Derzeit laufen die geplanten Maßnahmen ausschließlich im Rahmen der TZ-Komponente. Der Anschluss der FZ-Komponente ist auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. Dieser hängt von der Bereitstellung erforderlicher administrativer, finanzieller und fachlicher Kapazitäten in ausgewählten Pilotbetrieben ab.

Das Vorhaben wird seitens einer Steuerungsgruppe unter der Leitung von Vertretern des BMUB und MNRU sowie der GIZ und der KfW begleitet.